Vom Brotstand zur Wareninszenierung

Mit dem Wachstum der Städte im Mittelalter waren immer mehr Menschen nicht mehr in der Lage, sich selbst zu versorgen. Bauern und Handwerker übernahmen die Versorgung der Stadtbewohner mit Lebensmitteln. Sie begannen ihre Waren auf Wochenmärkten und in ersten festen Verkaufsstellen in Rathäusern einzurichten. Was dort zunächst schlicht über die Fensterbank geschah, verlagerte sich im Laufe der Zeit ins Innere der Gebäude. Die zunehmende Verfügbarkeit von unterschiedlichen Waren trieb diese Entwicklung weiter voran. Parallel dazu gewann die ästhetische Präsentation immer mehr an Bedeutung – bis hin zur Entstehung des Schaufensters als prägendem Element des modernen Ladens.*)

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