Nordbayern holt bei der Energiewende auf

Als das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld im Jahr 2015 vom Netz ging, verlor Nordbayern einen seiner wichtigsten Stromerzeuger. Jahrzehntelang hatte die Anlage einen erheblichen Teil des Strombedarfs in Franken und darüber hinaus gedeckt. Entsprechend groß waren die Sorgen, dass die Region künftig stärker auf Stromimporte angewiesen sein würde. Rund zehn Jahre später zeigt sich ein differenziertes Bild: Die Abhängigkeit von Stromimporten ist nicht verschwunden, aber sie hat sich durch den massiven Ausbau erneuerbarer Energien deutlich verringert.

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